Sie sind hier: Startseite / Rathaus & Verwaltung / Aktuelles / Aktueller Stand Spielplatz Rehgarten

Informationen zum Verfahrensstand Generationenplatz Rehgarten

Aktueller Sachstand

Die Gemeinde hat das gräfliche Haus von Beginn des Bürgerbeteiligungsprozesses im Sommer 2021 in die Planung bezüglich des Generationenplatzes eingebunden. Im Mai hat der Bürgermeister die Planung übermittelt und um Zustimmung gebeten.
Bezüglich der Größe und Struktur der Anlage wurden im Frühjahr seitens des gräflichen Hauses keine Probleme gesehen. Die Familie Schaesberg steht dem Spielplatz (Generationenplatz) positiv gegenüber und begrüßt auch eine Neugestaltung.
Jedoch läuft der existierende Pacht- und Nutzungsvertrag für den Spielplatz und Rehgarten zum 31.12.2024 aus und eine Modernisierung des Spielplatzes bedarf daher eines zuvor abgestimmten neuen Pacht- und Nutzungsvertrags, damit sich zum einen die Investition
für die Gemeinde rechnet und zum anderen aber auch das gräfliche Haus die Nutzung und Pflege des Rehgartens geregelt weiß.
Die Eckdaten für eine vertraglich Regelung dürften aus Sicht des Gemeinderats für den Generationenplatz/Spielplatz keine nennenswerten Probleme bereiten (z. B. Pflege, Unterhalt, Verkehrssicherung, Rückbau Spielgeräte bei Vertragsende usw.).
Um in der Angelegenheit weiter zu kommen fand im August im Rathaus mit einem Vertreter der Vermögensverwaltung des Grafen ein Gespräch statt. Dabei wurde erstmals mitgeteilt, dass der Musik-Pavillon rückgebaut werden soll. Im Schreiben vom
19.10.2022 steht: „Eine weitere Bedingung ist, dass die Gemeinde sich mit dem Musikverein für den 1972 errichteten Musik-Pavillon einigt und dieser im Zuge des Neubaus des Spielplatzes zurück gebaut wird.“
Nach einer Beratung im Gemeinderat und Rücksprache mit der Vorstandschaft des Musikvereins verfasste die Gemeinde am 02.11.2022 ein persönliches Schreiben an den Grafen.
Auszüge aus dem Schreiben: „Beim Gemeinderat und bei der Vorstandschaft des Musikvereins ist die Forderung in Ihrem Schreiben zum Rückbau des Musik-Pavillons auf Unverständnis gestoßen. Die Gestattungserklärung ist von Ihrem Vater im Jahre 1971 gegenüber dem Musikverein ausgesprochen worden und hat somit nichts mit der Gemeindeverwaltung zu tun. Wäre die Rückbauforderung zu Beginn des Planungsprozesses bekannt gewesen, hätten wir die Planung sofort bis zur Klärung des Problems gestoppt! ... Hierzu ist es notwendig, dass Sie bald bei einem Ihrer Termine in Tannheim Zeit finden, damit über diesen Punkt konkret persönlich gesprochen werden kann. ... Wir sind sehr an einer weiterhin angenehmen und auf gegenseitigem Respekt aufgebauten Zusammenarbeit auf Augenhöhe interessiert.
Da das Projekt Generationenplatz für die Öffentlichkeit von großer Bedeutung ist, wird seitens der Bevölkerung und der Presse immer wieder die Frage aufgeworfen, wann mit einer Einigung mit dem gräflichen Haus zu rechnen ist. ...“
Leider ist bis zur Gemeinderatsitzung noch keine Rückmeldung des Grafen von Schaesberg eingegangen; weder bezügliche der Rückbaubedingung zum Musik-Pavillon noch zum gewünschten persönlichen Gespräch mit Gemeindevertretern und der Vorstandschaft
des Musikvereins. Bürgermeister Wonhas betont ausdrücklich, dass er lieber die Thematik im persönlichen Gespräch klären wollte, nun aber die Zeit reif ist, aufgrund der vielen Anfragen und Spekulationen aus der Bürgerschaft, der Informationspflicht nachzukommen.

(Erstellt am 15. Dezember 2022)